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VSM72

VSM72 - SmartlineTM Vakuum-Transmitter

Absolutdruck 1000 mbar bis 5 x 10-9 mbar (=hPa), 750 Torr bis 5 x 10-9 Torr

Die kompakte Kombinations-Messröhre VSM72 (Pirani/Kaltkathode) misst Absolutdruck von Atmosphäre bis Ultrahochvakuum. Die Intelligenz interner Mikroprozessoren sorgt für einen nahtlosen Übergang der beiden Sensorprinzipien und damit für hohe Genauigkeit.

Ihre Vorteile

  • Großer Messbereich durch Kombinationssensorik
  • Patentiertes Pulspirani mit erweitertem Messbereich ermöglicht das Einschalten der Kaltkathode bei sehr niedrigem Druck, dadurch höhere Lebensdauer
  • Widerstandsfähige Kaltkathoden-Messzelle, unempfindlich gegen Lufteinbruch
  • Logarithmischer 0 - 10 V Signalausgang und digitale RS 485 Schnittstelle
  • Einfach auswechselbare Sensorköpfe
  • Sehr gutes Zündverhalten
  • Korrekte Messwerte durch separat einstellbare Gasartkorrekturfaktoren für Pirani und Kaltkathode
  • Zwei unabhängige, potentialfreie Relaisschaltpunkte

Beispiele für Anwendungen

  • Massenspektrometer
  • Aufdampf- und Beschichtungsanlagen
  • Messen und Steuern im Fein- und Hochvakuumbereich
  • Verfahrenstechnik
  • Sputteranlagen
  • Vakuumöfen

Typen-
bezeichnung
Beschreibung    
VSM72MV SmartLine Vakuum-Messumformer[…]
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VSM72MVCF SmartLine Vakuum-Messumformer[…]
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Typen-
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Beschreibung   
BVSM72CF Sensormodul für VSM72MVCF, DN 40 CF[…]
BVSM72KF25 Sensormodul für VSM72MV DN 25 KF[…]
W1500002 Messkabel mit offenen Enden, geschirmt, 2m (für VSM/VSH)[…]
W1515002 Messkabel, geschirmt, 2 m (für VD10 mit VSH/VSM)[…]
W1515006 Messkabel, geschirmt, 6 m (für VD10 mit VSH/VSM)[…]
W1515020 Messkabel, geschirmt, 20 m (für VD10 mit VSH/VSM)[…]

Messprinzip Wärmeleitung (Impuls-Pirani),
Kaltkathode: Invertiertes Magnetron, beide gasartabhängig
Medienberührendes Material Edelstahl 1.4307, Nickel, Wolfram, Molybdän, Glas
Messbereich 1000 mbar bis 5,0e-9 mbar (750 Torr bis 5,0e-9 Torr), zulässige Überlast: 4 bar absolut
Genauigkeit < 30 % vom Messwert bei 1000 mbar bis 20 mbar
< 10 % vom Messwert bei 20 mbar bis 5 x 10-3 mbar
< 25% vom Messwert bei 5 x 10-3 mbar bis 1 x 10-7 mbar
Wiederholgenauigkeit 5%
Reaktionszeit 200 ms, 500 ms beim Einschalten der Kaltkathode
Kathodenspannung Max. 2,5 kV
Spannungsversorgung 19 - 30 VDC
Elektrischer Anschluss Sub-D, 15polig, männlich
Leistungsaufnahme Ca. 2,5 W (ohne Schaltpunkte)
Umgebungstemperatur +5 °C...+50°C
Lagertemperatur -20 °C...+70°C
Maximale Ausheiztemperatur 150°C am Flansch (Elektronik abgenommen)
Ausgangssignal 0 - 10 VDC, Messbereich 1,8 - 8,6 VDC, logarithmisch, 1V pro Dekade
Serielle Schnittstelle RS485: 9600 baud, Adressschalter 1- 15
Schaltpunkte 2 Relais-Umschalter, 60 V, 0,5 A
Vakuumanschluss Edelstahlflansch DN 25 ISO-KF (VSM72MV), Edelstahlconflatflansch DN 40 CF (VSM72MVCF)
Schutzart IP40
Gewicht Ca. 570 g

vsm72-kennlinie

Vout /V = 0,6 log (p/mbar) + 6,8
p /mbar = 10( (Vout /V – 6,8) / 0,6 )


vsm72_dimensions


Wann setzt man eine Heiß-, wann eine Kaltkathode ein?

Wie können Parameter, wie z. B. die Gasartkorrekturfaktoren, eingegeben werden?

Wie wechselt man die Sensorköpfe der Transmitter aus?

Kann man den Sensorkopf reinigen?

Muss man den Transmitter in einer bestimmten Einbaulage montieren?

Wie oft sollte der Vakuumtransmitter nachjustiert werden?

Welche Vorteile hat das Rampen-Impulsverfahren des integrierten Piranis gegenüber dem Standard-Pirani?


Wann setzt man eine Heiß-, wann eine Kaltkathode ein?
Heißkathoden werden hauptsächlich für präzise Messungen eingesetzt, bei denen eine hohe Genauigkeit (<15%) erforderlich ist. Für den Einsatz im UHV-Bereich bis 1e-9 mbar empfehlen wir ebenfalls unsere Heißkathode. Kaltkathoden sind robuster und deshalb vor allem für Anwendungen interessant, bei denen der Sensor unempfindlicher gegen Staub, Ölnebel oder Verschmutzung sein muss. Die Kaltkathodenmesszelle kann teilweise zerlegt und vorsichtig mit Scotch Brite gereinigt werden. Das VSM72MV hat im Vergleich zum VSH82 eine niedrigere, jedoch für eine Kaltkathode sehr gute Genauigkeit von <25%. Um eine hohe Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten, kann bei beiden Transmittern der Sensorkopf bei Bedarf ganz einfach ausgetauscht werden.

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Wie können Parameter, wie z. B. die Gasartkorrekturfaktoren, eingegeben werden?
Die Vakuumtransmitter VSM72 und VSH82 werden mit Hilfe ihrer RS485-Schnittstelle programmiert. Die Transmitter reagieren auf Typanfragen, Messwertanfragen, Justierbefehle und Befehle zum Setzen von Gasart-Korrekturfaktoren. Die Programmierung der beiden Relais-Schaltpunkte des Transmitters ist ebenfalls via RS485 möglich. Darüber hinaus lassen sich bestimmte Parameter konfigurieren, die das Verhalten der Sensorik, z. B. Übergang zwischen Pirani und Ionisationssensor, bestimmen. Die Heiß- und Kaltkathode lässt sich bei Bedarf per RS485 auch ein- und ausschalten.

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Wie wechselt man die Sensorköpfe der Transmitter aus?
Die austauschbaren, vorjustierten Sensorköpfe der Smartline-Transmitter können einfach und schnell durch den Anwender selbst getauscht werden, um eine durchweg hohe Anlagenverfügbarkeit zu gewährleisten. Dazu werden die Befestigungsschrauben des Sensorkopfes gelöst, die Sensoreinheit ausgetauscht und die Schrauben wieder befestigt. Nach einer Warmlaufzeit von ca. 15 Minuten drücken Sie den Adjust-Knopf. Die Sensorik und die Elektronik werden nun automatisch aufeinander abgeglichen und der Transmitter ist betriebsbereit.

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Kann man den Sensorkopf reinigen?
Sie können den Sensorkopf teilweise zerlegen und vorsichtig mit Scotch Brite reinigen. Metallische Ablagerungen und leichte Verschmutzungen lassen sich so beseitigen.

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Muss man die Geräte in einer bestimmten Einbaulage montieren?
Grundsätzlich könnend die Geräte in jeder Lage montiert werden. Die genausten Messergebnisse erzielen Sie, wenn der Flansch des Gerätes senkrecht ist, da die Geräte in dieser Lage kalibriert wurden. Ein Montieren des Sensors von unten ist nicht empfehlenswert, da sich in der Messzelle Kondensat und Schmutz ansammeln kann.

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Wie oft sollte der Vakuumtransmitter nachjustiert werden?
Dies hängt von der jeweiligen Anwendung ab. Insbesondere Ablagerungen und Verschmutzung im Sensor, aber auch der Einsatz unter extremen Temperaturbedingungen, können ein Nachjustieren notwendig machen. Zur Qualitätssicherung empfehlen wir die Geräte alle ein bis zwei Jahre zur Kalibrierung einzuschicken. Wir bieten hier wahlweise ein Testzertifikat oder eine Werkskalibrierung an.

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Welche Vorteile hat das Rampen-Impulsverfahren des integrierten Piranis gegenüber dem Standard-Pirani?
Beim patentierten Rampen-Impulsverfahren wird die benötigte Aufheizzeit des Pirani-Filaments ausgewertet. Es arbeitet bei geringer Filamenttemperatur, benötigt daher weniger Strom und bietet dabei einen größeren Messbereich.

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